Pressemitteilungen

An dieser Stelle werden wir die aktuellen und älteren Presseberichte über unsere Schule veröffentlichen.

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 05.02. 2011

Uslar/Bodenfelde. Stress in Schulbussen muss nicht sein. Auf den Straßen der Region Uslar und Bodenfelde sorgen seit einigen Jahren speziell geschulte Scouts (Begleiter) für ein besseres Miteinander. Am Donnerstag erhielten 32 neue Bus-Scouts ihr Zertifikat überreicht.

Bowlingspiel als Dankeschön: Für die neuen Bus-Scouts wurde ein Essen organisiert und ein Spielnachmittag auf der Bowlingbahn im Uslarer Restaurant Dolce Vita. Mit dabei waren Schulleiter und die Organisatoren.

In einem Uslarer Restaurant gab es Pizza und kostenlosen Bowlingspaß als Dankeschön für das Engagement. Zuvor wurden die Begleiter in Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Südniedersachsen an mehreren Terminen für ihre Aufgaben vergleichbar mit der eines Streitschlichters vorbereitet.

Projekt-Trainer Torsten Uhlendorff teilte mit, dass es an den Uslarer Schulen bereits 65 Bus-Scouts und an der Bodenfelder Gesamtschule 35 solcher Begleiter gibt. Bisher haben man gute Erfahrungen mit den Schülern gemacht, die ihre Mitschüler zur Fairness im Bus anhalten. Vor allem sei durch den Einsatz der Scouts die Kommunikation unter den Schülern in den Bussen verbessert worden. Man rede miteinander, bevor es stressig wird.

Neben Torsten Uhlendorff wurden die neuen Scouts an sechs Terminen über 16 Schulstunden auch vom Uslarer Polizisten Florian Reschke geschult. Projektbetreuerinnen der Heinrich-Roth-Gesamtschule waren Susanne Roth und Evi Mantel. Die Bodenfelder Schule stellt zwölf neue Bus-Scouts. Drei Scouts stellt die Sollingschule Uslar (Haupt- und Realschule), die von Swenja Noack betreut wurden, zwei die Albert-Schweitzer-Schule mit Projektbetreuer Bernhard Spiess, 16 Scouts kommen vom Uslarer Gymnasium. Deren Betreuerin war Roswitha Gnadt.

Das Bus-Scout-Projekt läuft seit ein paar Jahren. Inzwischen gibt es 2200 geschulte Busbegleiter an 64 Schulen im Bereich Südniedersachsen, die von 30 Trainern auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. Die Trainer sind stets Ansprechpartner. (jdx)

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 15.02. 2010

Lieber frei als high mit Drogen

"Lieber frei als high" ist das Motto des Drogen-Präventionsprojektes von Schulen im Uslarer Land. Jungen und Mädchen der 7. Klassen der Bodenfelder Gesamtschule, des Gymnasiums, der Haupt-und Realschule sowie der Albert-Schweitzer-Förderschule Uslar lernten vier Tage lang, um ihr Wissen in nächster Zeit an Mitschüler weitergeben.

Es geht darum, die Jugendlichen aufzuklären über die Gefahr von Drogen, die Wirkungsweise von Alkohol, Haschisch & Co. sowie den mit Konsum einhergehenden sozialen und körperlichen Verfall. Informiert wurden die Multiplikatoren ausgewählten Schüler aus erster Hand: Als Beauftragter für Jugendsachen referierte der Northeimer Polizeikommissar Thomas Sindram über die strafrechtliche Seite von Drogenkonsum, die Wirkungsweise und die Auswirkungen der Rauschmitteln.

(...)

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 12.11. 2009

Aufpasser im Bus

Schüler sollen gegen Aggression und Zerstörung wirken

Übergabe: Thorsten Uhlendorff und Polizist Florian Reschke (vorn von links) verteilten die Bus-Scout-Zertifikate an die Schüler aus vier Schulen der Region. Mit im Bild die betreuenden Lehrer und die Schulleiter.

Uslar. Ihre Lizenz als Bus-Scouts - also Begleiter und Kundschafter - erhielten am Dienstag 36 Jungen und Mädchen aus vier Schulen der Region: Die beiden Trainer Torsten Uhlendorff und Florian Reschke verteilten nach der Ausbildung die Zertifikate an Schüler der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde, der Sollingschule (Haupt- und Realschule), der Albert-Schweitzer-Förderschule und des Gymnasiums (alle Uslar).

Laut Uhlendorff sind unter dem Dach des Zweckverbandes Verkehrsverbands Südniedersachsen (ZVSN) 1400 Bus-Scouts an 61 Schulen in Südniedersachsen im Einsatz. An der Bodenfelder Gesamtschule sind es 36 Jungen und Mädchen, in Uslar 52 hauptsächlich aus dem achten Jahrgang.

Trainer Torsten Uhlendorff, der Geschäftsführer des Verkehrsunternehmens Regiobus-Uhlendorff in Oberweser ist, nennt als Hauptgrund für die Bus-Scout-Ausbildung die Prävention. Ehrenamtlich setzen sich die Schüler im Team für mehr Sicherheit in den Schulbussen ein. Sie sollen als Schlichter bei Streit wirken, Aggression und sinnlose Zerstörung verhindern und so für ein besseres Miteinander auf dem Schulweg sorgen.

Durchweg gute Erfahrungen

Bisher seien durchweg gute Erfahrungen gemacht worden, hieß es. Bus-Scouts seien jedoch kein Sicherheitsdienst und auch keine Hilfspolizisten, sagt Florian Reschke von der Polizei. Sie sollen eher Vermittler zwischen streitenden Mitschülern und anderen ein gutes Vorbild sein. Dafür wurden sie in 16 Schulstunden ausgebildet. Außerdem sollen alle Scouts durch Freundlichkeit, Höflichkeit und sicheres Auftreten überzeugen.

Als Dankeschön wurden die neuen Bus-Scouts zum Essen eingeladen. Die Verleihung der Zertifikate fand im Uslarer Restaurant Dolce Vita statt. Außerdem gab es dort die Gelegenheit zum Kegeln und Bowlen. (jdx) Informationen im Internet: www.bus-scout.com

 

 

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 30.09.2009

Schulfest mit Geld zurück

Albert-Schweitzer-Förderschule lädt nach der Schulfahrt Eltern und Sponsoren ein

Uslar. Es war wie ein Nachtisch: Beim Schulfest der Albert-Schweitzer-Schule Uslar nach der Amrum-Fahrt, bei der nahezu die komplette Mannschaft mit 95 Schülern (Klassen eins bis neun), zwölf Lehrern, einer Anwärterin und sechs ehrenamtlichen Begleitern fünf Tage auf der nordriesischen Insel verbrachte, gab es nicht nur leckeren Kuchen aus der Kaffeestube der Schülerfirma Oase. Schulleiter Bernhard Spiess zahlte den Teilnehmern sogar noch Geld zurück.

Die Fahrt hat pro Kind 154 statt 174 Euro gekostet, lautete die gute Botschaft. Das Schulfest war hauptsächlich für Eltern sowie für die Sponsoren gedacht, die den großen, alle fünf Jahre stattfindenden Schulausflug unterstützt haben. Für sie gab es denn auch eine umfangreiche Präsentation der Aktivitäten.

Die Kinder erklärten Eltern und Sponsoren, was sie auf der Insel gemacht haben und präsentierten verschiedene Stationen über den Bau der Dünenbefestigungen, vom Müllsammeln am Strand, von der Spurensuche im Sand, eine dreidimensionale Insellandkarte, den Bau von Sand und Strandobjekten, den Verkauf von selbst hergestelltem Amrum-Schmuck, vom Strandburgenwettbewerb, von der Strandolympiade mit Gummistiefelweitwurf und eine Fotoschau. Bei der Fahrt haben alle Schüler außerdem ein Amrum-T-Shirt bemalt.

Beim Fest selbst gab es neben der Kaffeestube der Oase noch einen Getränkestand und eine Sponsorenwand. Und Ehrungen. So wurde Malte Engelhardt aus Bodenfelde als hilfsbereitester Schüler geehrt. Ferner gab es Urkunden für die Strandolympia-Teilnehmer sowie Amrum-Orden für alle mitgereisten Begleitpersonen. (fsd)

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 05.09.2009

Schulfahrt nach Amrum

Die ganze Schule unterwegs: Das traf auf die Albert-Schweitzer-Förderschule Uslar zu, die mit 95 Schülern (Klassen eins bis neun), zwölf Lehrern, einer Anwärterin, und sechs ehrenamtlichen Begleitern fünf Tage auf der nordfriesischen Insel Amrum verbrachte. Im Mittelpunkt der zweiten großen Schulfahrt, die alle fünf Jahre stattfindet, stand auf Amrum das Kennenlernen von ökologischen Zusammenhängen im Wattenmeer und von Maßnahmen des Küstenschutzes.

Unter anderem bauten die Schüler Sandfangzäune für ein Dünenschutzprojekt. Ferner gab es eine Strandolympiade, Radtouren, Leuchturmbesichtigung, Sandburgenbau, Fußball am Strand, Wattwanderung und Baden. Das Wetter spielte mit: Es gab viel Sonne, Wind und gesunde Seeluft und angenehme Wassertemperaturen. Amrum wird auch Thema beim Schulfest am 18. September von 16 bis 18 Uhr sein. (fsd)

 

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 25.06.2009

Im Land der Ponys und Indianermädchen

Mädchen-Sommer-Projekt der Albert-Schweitzer-Förderschule auf dem Birkenhof in Uslar

Auf dem Birkenhof: Dort stand für die zehn Mädchen der Albert-Schweitzer-Förderschule Uslar der Umgang und Ausritt mit Pferden und Ponys auf dem Programm.

Uslar. Das Mädchen-Sommer-Projekt 2009 der Albert-Schweitzer-Förderschule in Uslar stand unter dem Motto "Im Land der Ponys und Indianermädchen" und fand auf dem Birkenhof statt. Zehn Mädchen der Jahrgangsstufen drei bis fünf haben an diesem besonderen Projekt teilgenommen.

Im Mittelpunkt stand, dass den Mädchen Möglichkeiten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, Körpererfahrung und Körperwahrnehmung vermittelt wurden sowie auch Grenzen aufgezeigt wurden. Auf dem Birkenhof verwandelten die Mädchen die Ponys und Pferde in Indianerpferde, um anschließend sicher und selbstbewusst mit ihnen die "Prärie" zu erobern. Im weiteren Verlauf trainierten die Mädchen verschiedene Techniken in der Gymnastikhalle der Schule.

Dieses Mädchenprojekt beinhaltete zwei Übernachtungen in der Schule und versteht sich als soziale und gewaltpräventive Maßnahme. Schulbegleitende Mädchenarbeit hat an der Albert-Schweitzer-Schule Tradition, heißt es. Zum zweiten Mal fand das Mädchenprojekt in enger Kooperation mit dem Birkenhof bei Claudia Wehrhahn (Heilpädagogisches Reiten) statt. Das Projekt plante, leitete und koordinierte die Förderschullehrerin und Wen-Do-Trainerin Petra Brauer-Gabels (Adelebsen). Unterstützt wurde die Arbeit durch Solveig Schubert, Schülerin der Heilerziehungspflegeschule des Albert-Schweitzer-Familienwerks. Beteiligt hat sich zudem die Kreis-Sparkasse Northeim (KSN): Die Geschäftsstelle Uslar übernahm die Kosten für Material und Verpflegung. (red/fsd)

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 13.02.2009

Rollenspiel gegen Zwang

Vier Schulen der Region machen beim Präventionsprojekt gegen Sucht und Drogen mit

Uslar. Computer, Fernsehen, Süßigkeiten, Rauchen, Alkohol oder Heroin: Mit dem Thema Sucht und Drogen beschäftigten sich seit Montag in einem viertägigen schulübergreifenden Präventionsprojekt in der Uslarer Jugendherberge 24 Schüler aus den weiterführenden Schulen der Region. Die Schüler sind Multiplikatoren und sollen das Thema in den nächsten Wochen in ihren Klassen aufarbeiten.

Die Schüler der siebten Klassen vom Gymnasium und der Sollingschule Uslar (Haupt- und Realschule), der Albert-Schweitzer-Förderschule Uslar sowie der Bodenfelder Heinrich-Roth-Gesamtschule wurden von neun Lehrern betreut.

Ulrike Bertermann, Walter Tschäpe und Mathias Helbing (Gymnasium), Tilman Berning und Sonja Gierke (Förderschule), Christin Sack und Andrea Nölker (Sollingschule) sowie Maren Götze und Katharina Lenck (Gesamtschule) arbeiteten vor allem mit Gruppen an dem Thema. Ausgestattet war das Projekt mit Material, das mit Geld des Landkreises und das Amtsgerichts in Northeim sowie der Kreis-Sparkasse angeschafft wurde.

Erfahrung mit Drogen

Beeindruckt waren die zwei Dutzend Schüler von einer Gesprächsrunde mit ehemaligen Drogenabhängigen, die jetzt im Christlichen Drogenprojekt Neues Land in Amelith leben. Einrichtungsleiter Eberhard Ruß hatte drei Therapiegäste mitgebracht.

Diese berichteten aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen mit unterschiedlichen Drogen. Anschließend beantworteten sie Fragen der Jungen und Mädchen.

Die Schüler stark zu machen gegen Drogen - das ist nach Auskunft von Projektleiterin Ulrike Bertermann das Ziel des seit zwölf Jahren etablierten Suchtprojektes. In Rollenspielen beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema Gruppenzwang. Denn oft seien es Gleichaltrige, die zum Probieren auffordern, so die Erfahrung.

Gespräch mit der Polizei

Die Jugendlichen der siebten Klassen seien noch am empfänglichsten für präventive Maßnahmen, sagen die Experten. Sie sollen mit ihren Lehrern an der Seite das Gelernte und Erarbeitete weitergeben.

Das System sei bewährt, weil die Schüler motivierter seien, wenn sie von ihren Mitschülern Inhalte vermittelt bekommen und gemeinsam Themen erarbeiten können, berichtet Walter Tschäpe, der bereits seit einigen Jahren bei dem Präventionsprojekt mitmacht.

Am Donnerstag waren der Uslarer Hauptkommissar Jürgen Mund und Oberkommissar Holger Culp Gast in der Jugendherberge. Sie sprachen das Thema Drogen aus Sicht der Polizei an und stellten sich den Schülerfragen. (jdx)

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 12.02.2009

Täglich 70 mal Frühstück

Kindertafel der Hilfe zur Selbsthilfe jetzt auch an der Albert-Schweitzer-Förderschule

Uslar. Die Kindertafel des Uslarer Vereins Hilfe zur Selbsthilfe (HzS) versorgt jetzt auch die Jungen und Mädchen der Albert-Schweitzer-Förderschule in Uslar mit gesundem Frühstück. Seit September profitiert die Grundschule Uslar von dem Angebot. Und: Im Tafelladen an der Wiesenstraße versorgt HsZ etwa 600 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln.

An der Förderschule nutzen in der ersten Woche bereits 70 Schüler die tägliche Frühstückslieferung. Sie richtet sich in erster Linie an Bedürftige und ist für sie kostenfrei. Sie wird gegen einen Preis von 40 Cent pro Frühstück aber auch allen anderen Kindern angeboten, die nicht unter die Hilfsbedürftigkeit fallen. Je mehr von ihnen Frühstück bestellen, desto besser ist es für HzS: Aus den Verkaufserlösen wird das Frühstück nämlich finanziert, erläuterten HzS-Geschäftsführer Andreas Laubach und Brunhilde Holz als Leiterin der Uslarer Tafeln.

Schüler sind begeistert

Die Förderschule begrüßt das Frühstücksangebot. "Die Schüler sind begeistert", berichtet Schulleiter Bernhard Spiess über die Reaktionen. Im nächsten Monat werden wohl noch mehr als 70 der insgesamt 115 Schüler das Frühstück annehmen. Die Bestellungen werden an der Förderschule monatlich in den Klassen aufgenommen. Täglich um 9 Uhr liefert HzS dann das fertige Frühstück an, das die Förderschüler dann in ihren Klassen zu sich nehmen.

Auslöser für die Einrichtung der Tafeln durch den Dienstleistungsverein HzS im vergangenen Jahr war die zunehmende Armut auch im Uslarer Land und das daraus resultierende Forum Armut, das sich gegen diese Missstände formiert hat und aktiv ist.

Und: Mit dem gesunden Frühstück an den beiden Schulen sichert HzS bei den Kindern eine verlässliche Mahlzeit am Vormittag. Denn es gibt immer mehr Kinder, die ungefrühstückt in die Schule kommen oder geschickt werden - oftmals aus finanziellen Gründen - oder aber mit Süßigkeiten und ungesunden Lebensmitteln in die Schule kommen.

Beim Frühstück von HzS gibt es Brot, Brötchen oder Baguettes mit unterschiedlichen Belägen - verschiedene Wurstsorten und Käse - sowie Salate, Tomate und Gurke, ferner zweimal die Woche ein Getränk wie zum Beispiel Saft.

Für die Tafeln ist HzS nach wie vor auf Spenden angewiesen - sowohl von Einrichtungen wie Einkaufsmärkten, die überzählige Waren zur Verfügung stellen, als auch auf Firmen, Einrichtungen, Institutionen und Privatpersonen, die Geld geben, damit HzS Lebensmittel dazukaufen kann.

Tafeln mit 20 Mitarbeitern

Für die Tafeln arbeiten zehn ehrenamtliche Tätige sowie zehn über die Sozialagentur beschäftige Mitarbeiter.

Mittlerweile hat sich auch eine Zusammenarbeit mit benachbarten Tafeln wie in Einbeck und Hofgeismar entwickelt, berichtet HzS-Geschäftsführer Laubach. Die guten Beziehungen untereinander und auch über den Bundesverband kommen den Tafeln zugute, wenn große Mengen an Lebensmitteln gespendet werden: So profitierten die Tafeln in mehreren Städten von Lkw-Ladungen voll Mineralwasser, das auf viele Einrichtungen verteilt wurde. (fsd)

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 23.01.2009

Zeitungsprojekt an der Albert-Schweizer-Schule

Wie lange dauert das Artikelschreiben? Müssen Sie auch nachts raus, wenn es einen Unfall gibt? Haben Sie wegen der Artikel schon einmal Ärgerbekommen? Ganz viele Fragen stellten gestern die Schüler aus den siebten und achten Klassen der Albert-Schweitzer-Schule Uslar dem Uslarer HNA-Redakteur Frank Schneider (vorn, zweiter von rechts). Die Siebt- und Achtklässler der Förderschule an der Karl-Ilse-Straße beschäftigen sich seit drei Wochen mit dem Thema Zeitung und haben dazu mit ihren Lehrern Heidi Jüchter-Kasper und Jörg Baumann fast jeden Tag die HNA Sollinger Allgemeine ausgewertet.

"Sie haben sehr viel gelesen, vor allem den Lokalteil", berichteten die Klassenlehrer vom großen Engagement der Schüler beim Zeitungsprojekt. Und Lehrer Baumann bediente zum Abschluss der Fragestunde die Digitalkamera von HNA-Redakteur Schneider, damit dieses Bild heute auch in der Zeitung zu sehen ist. (fsd) Foto: Jörg Baumann/nh

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 04.12.2008

Taufe für das Spielschiff

Uslar. Wer von weitem auf den Hof der Albert-Schweitzer-Schule an der Karl-Ilse-Straße in Uslar schaut, der traut seinen Augen nicht: Dort liegt ein großes Segelschiff vor Anker. Doch aufgepasst: Es handelt sich um ein Spielschiff, das die Jugendwerkstatt des Albert-Schweitzer-Familienwerks aus Uslar für die Unterhaltung in den Pausen gebaut hat.

Am Mittwoch wurde das Spielschiff mit Sekt auf den Namen Alberta vor den Erbauern, Schülern und Lehrern getauft. Organisiert wurde die Feier von der Schülervertretung der Albert-Schweitzer-Schule. Das Gremium hat schulintern auch die Namensfindung für das neue Spielschiff organisiert. Die Jugendwerkstatt Steimke, in der arbeitslose Jugendliche beschäftigt werden, überreichte der Schule einen Bilderrahmen mit Fotos aus der Bauphase des Schiffes. Die Schule brachte ein Namensschild am Bug des Schiffes an. Anschließend gab es Bratwurst und Brötchen für alle. (fsd) Foto: nh

 

Pressebericht der Sollinger Allgemeine/HNA vom 22.09.2008

Das 21. Jahrhundert erreicht

Fr. Päs und Herr Spiess bei der offiziellen Einweihung

Uslar. Eine festlich geschmückte Aula, ein großes Büfett der eigenen Schülerfirma, ein kurzweiliges Programm und große Freude bei den Hausherren - so gestaltete sich die offizielle Einweihung der Albert-Schweitzer-Förderschule im Gebäude der früheren Realschule an der Karl-Ilse-Straße in Uslar.

Schüler, Lehrer und Eltern sind begeistert und freuen sich, endlich über ein Schulgebäude mit ausreichend Platz und angemessener Ausstattung zu verfügen. Am alten Standort an der Gerhart-Hauptmann-Straße platzte das Gebäude aus allen Nähten, es fehlten Aula, Turnhalle und Cafeteria. Bei Regen kamen die Kinder in den Pausen in den Keller, fast so wie in einen Luftschutzbunker, erinnerte Schulleiter Bernhard Spiess.

Und: Die befürchteten nachbarschaftlichen Probleme mit dem Gymnasium sind nie aufgetaucht. Im Gegenteil: Es gibt Kontakte unter den Lehrern, sogar eine Klassenpartnerschaft. Von einem völlig problemlosen Verhältnis ist die Rede. Schulleiter Spiess erinnerte an die lange Geschichte des Umzugs: Von der ersten Überlegung bis zur Einweihung sind fünf Jahre vergangen.

Die Umbauarbeiten, zum Teil noch nicht abgeschlossen, sehen nach einem guten Endergebnis aus, sagte der Schulleiter sieben Monate nach dem Umzug: "Wir sind jetzt im 21. Jahrhundert angekommen." Er dankte allen Beteiligten. Beispiel: Die Klasse 10 aus dem vorigen Schuljahr ging im Technikunterricht jeden Mittwoch auf die Baustelle, räumte Müll und Gerümpel weg und renovierte unter anderem im Lehrerzimmer eine Schrankwand.

Schüler leisten 1000 Stunden

Das waren 1000 Arbeitsstunden, die Kosten in Höhe eines fünfstelligen Betrages eingespart haben, rechnete Spiess vor. Die Investitionen seien aber gut angelegt, versprach der Schulleiter und lobte die Zusammenarbeit mit dem Schulträger. Das bestätigte Landrat Michael Wickmann und rief den Lehrern zu, "die Kinder auf einen Weg zu bringe, dass sie eine Chance in der Republik haben". 400 000 Euro hat der Landkreis für Umbau und Sanierung, Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände investiert. Uslars Bürgermeisterin Martina Daske lobte die Lösung und erteilte dem Gesamtkonzept der Schulen in Uslar eine gute Note. Gymnasium-Chef Dr. Hermann Weinreis verdeutlichte die gute Beziehungen bei der Begrüßung mit einem "Hallo Nachbarn". Elternvertreterin Heike Denz hatte die schönste Botschaft parat: Der erste Erfolg am neuen Schulstandort habe sich schon eingestellt: "Die Schüler sind ruhiger geworden und streiten sich weniger."

Die Arbeit hat das Kollegium zusammengeschweißt, sagte Heidi Jüchter-Kasper für die Lehrerschaft. Sie überreichte Blumensträuße an den Schulleiter und seine Stellvertreterin Sylke Päs als ständige Motoren des Umzugs. (fsd)

 

HNA-Sollinger Allgemeine vom 14. Juli 2008

Alternative zu den Bundesjugendspielen

 

Aktion der Albert-Schweitzer-Schule Uslar im Freibad in Volpriehausen.

Uslar. Die Albert-Schweitzer-Schule Uslar (Förderschule) veranstaltete zum ersten Mal ihre Bundesjugendspiele im Freibad Volpriehausen.

Unter dem Motto "Piraten" fanden die Schwimmspiele in verschiedenen Disziplinen statt. Neben den traditionellen Schwimmstaffeln und den Schwimmwettkämpfen an den Stationen Schatztauchen, Schiffe entern, Flaschenpost, Kokosnüsse keschen, Piraten und Schiffbrüchige retten, galt der Arschbombenwettbewerb als Höhepunkt für die (115) Schülerinnen und Schüler und 15 Lehrer dieser Sportveranstaltung.

Lehrer Tilman Berning vom Organisationsteam plädierte einmal mehr dafür, dass die Bundesjugendspiele nicht nur in den klassischen Disziplinen stattfinden müssen, sondern um die Attraktivität solcher Spiele zu steigern, jedes Jahr alternative Bundesjugendspiele organisiert werden. (fsd) (PI sg)

 

HNA-Sollinger Allgemeine vom 9. Juli 2008

Auf sicheren Füßen und dem Pferderücken

Uslar. Erstmals wurde in dieser Form und enger Zusammenarbeit mit dem Birkenhof Uslar ein weiteres Mädchenprojekt an der Albert-Schweitzer-Schule durchgeführt. 11 Mädchen von 9-12 Jahren nahmen an diesem Projekt teil. Über das heiltherapeutische Reiten sollte eine intensive Körpererfahrung und Körperwahrnehmung vermittelt werden. Daneben wurden Inhalte und Techniken der Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung erarbeitet und vermittelt.

Die Mädchen übernachteten in den neuen Räumlichkeiten der Förderschule und nutzen die Gymnastikhalle für das Erlernen der Selbstverteidigung (Wen-Do). Während der Freizeit werden erlebnisorientierte Angebote durchgeführt. Das Mädchen-Projekt wurde von Petra Brauer- Gabels (Förderschullehrerin/ Wen- Do-Trainerin), Claudia Wehrhan (Heilpädagogisches Reiten/Birkenhof Uslar) und Sonja Gierke (Studentin der Schulsozialarbeit) in der Zeit vom 25.06. bis 27.06. 2008 durchgeführt.

Das Mädchenprojekt wurde vom Förderverein Eltern und Freunde der Albert-Schweitzer-Schule Uslar mitfinanziert. (fsd) (PI bg)

 

HNA-Sollinger Allgemeine vom 08. Juli 2008

Schul-Förderverein besteht seit 20 Jahren

Albert-Schweitzer-Schule: Ehrungen in der Jahreshauptversammlung für die Gründer - 63 Mitglieder

Uslar. Das 20-jährige Bestehen, Ehrungen und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Vereins "Eltern und Freunde der Albert-Schweitzer-Schule Uslar e.V." . Erstmals begrüßte Schulleiter Bernhard Spiess die Mitglieder nach dem Umzug vom Eichhagen in der neuen Schule in der Karl-Ilse-Straße.

Gegründet 1988 zur Unterstützung schulischer Projekte, bedürftiger Schüler und Schülerinnen sowie zur Wahrung der Interessen der Schule ist der Verein auch als Sprachrohr der Elternschaft gedacht. Unter den 63 Mitgliedern sind jedoch nicht nur Eltern, sondern auch aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bedienstete. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 12 Euro im Jahr fördern sie Schulfeste, Klassenfahrten oder Mädchenprojekte und die Schülerfirma sowie Anschaffungen für die Schule. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Neben Dagmar Wigleb als Vorsitzender wurde neu in den Vorstand gewählt: Heike Denz als zweite Vorsitzende und Petra-Brauer-Gabels als Beisitzerin.

13 Ehrungen standen an, anwesend waren sieben Gründungsmitglieder. Sie bekamen Urkunden und Geschenke. Schulleiter Bernhard Spiess berichtete über den Umzug an den neuen Schulstandort und lud anschließend zu einem Rundgang ein. (yp)

 

HNA-Sollinger Allgemeine vom 6. Juni 2008

Glassuche am Moor

Unterstufenklassen der Albert-Schweitzer-Schule

Uslar. Neben einer Moor- und Nachtwanderung sowie einer Kinderdisco stand historisches Lernen mit Projektarbeit auf dem Programm der Klassenfahrt der Unterstufenklassen 1, 2, 3, 4a und 4 b der Albert-Schweitzer-Schule Uslar (Förderschule) ins Jugendfreizeitheim Silberborn.

Die 30 Schüler wurden von dem Pädagogenteam Petra Brauer-Gabels, Carsten Immenga, Kerstin Heider, Verena Class, Sarah Keuffel und Sonja Gierke begleitet. Bei der Projektarbeit "Glasmacherei und Glashütten im Solling" gruben die Schüler in der Nähe des Moors kleine Glasreste und grüne Scherben aus, die auf den Standort der ehemlaigen Waldglashütte hinwiesen.

Zwei Experten zu Besuch

Zudem kam Besuch von zwei Experten: Karl-Heinz Bolz und Siegfried Baumer, ehemalige Mitarbeiter der früherern Glashütte Buder in Volpriehausen, berichteten über das Handwerk Glasmacherei. (red/fsd) (PI sg)

 

 

 

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